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Vorwort

In allen Kulturen haben die Menschen die Fragen nach Freiheit, Glück, Gerechtigkeit, dem woher, warum und dem danach gestellt. Und die Menschen haben, wie die fleißigen Bienen, Antworten zusammengetragen und diese dann Philosophie genannt.


Der Papalagi


Die Reden des Südseehäuptlings Tuiavii aus Tiavea

Tuiavii und Erich Scheurmann ; Tanner+Staehelin 1977

 

Ich mag den Papalagi. Ich meine uns, wie wir stolz in unseren Häuserschluchten sitzen und uns in die Südsee träumt. Da hilft nur dieses kleine Büchlein über die unzivilisierten Ansichten eines wilden Südseehäuptlings.

 

Das schöne an diesem Traum ist, dass wir nicht zurück können ins Paradies. Zum einen müssten wir auf Fernseher, Computer, DVD und Playstation verzichten. Und wer will das schon. Und genug Platz ist auf dieser Welt ja auch nicht mehr. Ein saver Traum eben.

 

Mir hat dieses Büchlein und einige Reisen nach Afrika und Südamerika gezeigt, dass nicht jedes Kulturgut es wert ist sich für dessen Erwerb anzustrengen. Zumal ein nicht Anstrengen uns den Luxus von Ruhe und Muße beschert. Fast so wie in der Südsee.


Philosophie für die Westentasche


Wilhelm Vossenkuhl ;

Ich habe das Büchlein verliehen bevor ich es ausgelesen hatte. Themen, die wir alle vor Augen haben und deren Antworten uns geläufig sind, beleuchtet Wilhelm Vossenkuhl aus ungewohntem Blinkwinkel . Und schon sind die Antworten, die wir wussten nicht mehr so sicher. Woher wussten wir diese Antworten? Von unseren Eltern und Freunden? Jetzt fängt der geneigte Leser an, die Antworten in sich selbst zu suchen...

 

 


Wie wirklich ist die Wirklichkeit?


Wahn, Täuschung, Verstehen

Paul Watzlawick ;

Auch dieses Buch liegt nicht mehr in meinem Regal. Ich hoffe derjenige, der es geliehen hat, verleiht es weiter.

 

Herr Watzlawik erzählt Geschichten von Menschen, die glaubten, dass das was sie sehen, auch so ist.

Aber - dumm gelaufen: Wir sehen das, was übrig bleibt, nachdem das Gehirn 90% unwichtiges herausgefiltert und den Rest emotional bewertet hat. Nicht unser bewusstes Ich bewertet, sondern unser Unterbewusstsein, anhand von gemachten Erfahrungen und jahrtausendealten Überlebensstrategien. Und das was übrig bleibt ist die Welt in der wir leben. So die These der Konstruktivisten. Da jeder andere Erfahrungen und Veranlagungen hat, lebt jeder in einer anderen Welt.

 

Das muss ja zu interessanten Fehleinschätzungen führen. Und die schlachtet der Autor genüsslich aus.


Sofies Welt


Roman über die Geschichte der Philosophie.

Jostein Gaarder ; H. Aschenboug & Co 1991

Wir beginnen bei dem Naturglauben und kämpfen uns durch die Geschichte bis in die Gegenwart. Dabei lernen wir Sofie kennen und all die Ideen, von denen ich im Vorwort berichtet habe.

Das Buch ist ein Einstieg in die westliche Philosophie und hilft bei der Orientierung in Derselben.

Die wichtigsten Stellen habe ich mir angestrichen um immer mal wieder diese Reiseroute bewandern zu können. Und jedes Mal bin ich ein Anderer, der mit neuen Erfahrungen in einer anderen Welt lebt, ein anders Buch liest und somit eine andere Reiseroute einschlägt.

Ich glaube Dieses Buch verleihe ich lieber nicht.





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