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Ich denke also bin ich. Wenn der Sinn des Lebens die eigene Existenz ist, wozu dann noch suchen?
Ich nehme mahl an dem sei so.
Dann reicht es aus zu existieren. Jede Form von Anstrengung, etwas zu erreichen, zu bewirken, zu verändern und zu hinterlassen ist reine persönliche Geschmackssache.
Wenn alle auf diese Anstrengung verzichten, dann gehen die Kultur und die Menschheit unter. Wenn nur ich darauf verzichte habe ich ein recht trostloses Leben vor mir.
Also ist es eine geschickte Finte unseres Gehirns uns ständig die Frage nach dem Sinn des Lebens, des woher und wohin stellen zu lassen. Uns die Notwendigkeit von Zielen im Leben aufzuzwingen.
Die Religion verheißt uns Belohnung im Jenseits oder zumindest keine Bestrafung, wenn wir den Sinn eines religiösen Lebens anerkennen und leben.
Die Wissenschaft hat per se keine Antworten auf solche Fragen.
Charles Darwin hat den Sinn des einzelnen Lebens durch den Sinn der Rasse oder meiner Gene ersetzt, weiterzuleben. Wenn möglich so unsterblich zu sein.
Nur wenn die Kinder erstmal aus dem Haus sind, dann ist meine Funktion erfüllt?
Die Philosophie fragt, ob die Frage nach dem Sinn des Lebens eine Sinnvolle ist und das ist gefährlich. Wenn nicht, dann bleibt ein Sinnloses Leben, das in Depression und Tot endet.
Also erlauben wir unserem Gehirn uns Ziele zu setzen und laufen Scharenweise zu Jürgen Höller um diese auch erreichen zu können oder zu scheitern.
Ist der Sinn des Lebens die Suche und das streben nach Zielen und nicht das ereichen derselben? Scheitern ist dann genauso Gut oder Schlecht wie Erfolg. 
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