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Die Philosophen hatten schon immer den Verdacht, dass die Welt, die wir um uns wahrnehmen nicht die Welt ist, die uns umgibt. 
Platonhat ca. 400 v. Chr das Höhlengleichnis ersonnen:
Das menschliche Dasein gleicht dem Aufenthalt in einer Höhle. Gefesselt, mit dem Rücken zum Höhleneingang, sieht der Mensch nur die Schatten der Dinge auf der Höhlenwand. Er hält diese Schatten für die Wirklichkeit.
Löste man seine Fesseln und führte ihn aus der Höhle in die lichte Welt mit Ihren wirklichen Dingen, so würden ihm zuerst die Augen wehtun, und er würde seine Schattenwelt für wahr, und die wahre Welt für unwirklich halten.
Erst allmählich, Schritt für Schritt, würde er sich an die Wahrheit gewöhnen.
Kehrte er aber in die Höhle zurück, um die anderen Menschen zu befreien, so würden sie ihm nicht glauben, ihm heftig zürnen und ihn vielleicht sogar töten. 
KonstruktivismusWenn Wissen an Menschen und ihre Aktivitäten zum Erwerb von Wissen gebunden ist, dann kann dieses Wissen nicht den Anspruch erheben, eine vom Menschen unabhängige Realität zu beschreiben.
Im Radikalen Konstruktivismus wird nicht etwa geleugnet, dass es eine Welt „dort draußen“ gibt. Vielmehr wird betont, dass uns diese Welt nur auf Grund von Beobachtung zugänglich wird.
Es ist also immer eine interpretierte Welt, über die wir uns mit anderen Menschen  nur kommunikativ verständigen/einigen können.
Es gibt also keine objektive Wirklichkeit, die dem menschlichen Erkenntnisvermögen zugänglich wäre. 
Buchtips:
Wie wirklich ist die Wirklichkeit?
Picknick am Wegesrand 
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